Hauptbereich
Info-Brief des Bürgermeisters im September 2025
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
schlechtes Wetter vorher, schlechtes Wetter danach, was soll man sagen außer, dass der Wettergott wirklich ein Neuffener sein muss. Bei angenehmen Temperaturen konnte letzten Samstag der nun schon traditionelle Eselhock gestartet werden, unter blauem Himmel bei strahlendem Sonnenschein fand er am Sonntag seine Fortsetzung und insbesondere für den Bergpreis waren das die idealen Bedingungen.
Hunderte Besucher am Samstagabend, tausende Zuschauer entlang der Strecke vom Start am Rathaus beginnend kamen mal wieder voll auf ihre Kosten. Manche Schätzungen gehen für den Sonntag von 15.000 bis 20.000 Besuchern aus, ich komme auf einen bisherigen Zuschauerrekord von über 20.000.
Mein erster und oberster Dank gilt wie immer den zahlreichen Vereinen aus Neuffen und Kappishäusern und Gastronomen sowie allen Anbietern von Getränken und Speisen, die ihre Stände aufgebaut hatten, um an beiden Tagen dafür zu sorgen, dass niemand hungrig oder gar durstig das Fest und die Veranstaltung verlassen musste. Ein besonderes Dankeschön an das Orgateam mit Albrecht Klingler an der Spitze für den Eselhock und an die IG Bergpreis mit Gundbert Schall und seinen über 150 freiwilligen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für die Ausrichtung des nun dritten Bergpreises, an dem die Steige und damit ehemalige Bergrennstrecke hochgefahren werden durfte und konnte. Mein und unser Dank an den Musikverein Stadtkapelle Neuffen, an den Vorsitzenden Martin Hirner und den musikalischen Leiter Wolfgang Landerer, für die musikalische Unterhaltung am Samstagabend zur Eröffnung vom Eselhock. Und da die Stadtkapelle für ihren Auftritt kein Honorar verlangt hat, kann man mit Fug und Recht behaupten, es war zwar kostenlos, aber nicht umsonst. Und nicht zuletzt ein Dankeschön an mein Rathausteam und den städtischen Bauhof.
Nach der offiziellen Eröffnung durch mich vor dem Kirchenaufgang und dem traditionellen Weinausschank der ersten Gläser auf Rechnung der Stadt Neuffen ging es rüber zur Marktscheue, wo die IG Bergpreis eine Bestuhlung sowie ein Podium aufgebaut hatten für die angekündigte Podiumsdiskussion zum Thema E-Fuels, die von Axel Watter aus Bonlanden und mir moderiert wurde. Für das leibliche Wohl sorgten die Frauen vom Markt Café, denen ich auch noch mal für ihre Unterstützung danken möchte. Mit auf dem Podium waren die beiden Stargäste des Wochenendes, die beiden Rennfahrerlegenden Prinz Leopold von Bayern sowie Mister DTM Bernd Schneider. Beide übrigens, was ich gerne bestätigen kann, ganz normal und bodenständig gebliebene Männer ohne jegliche Starallüren oder ähnliches. Ebenfalls auf dem Podium aus dem Bereich der Wissenschaft Prof. Dr. Peter Gutzmer, im aktiven Berufsleben Vorstand für Technologie bei der Schaeffler AG und seit ein paar Jahren zwar im Ruhestand aber weiterhin Honorarprofessor an technischen Hochschulen. Für die Journalisten nahm Hans-Jörg Götzl, Chefredakteur der Motor Klassik sowie der Youngtimer teil, für die Politik durfte ich den Bundestagsabgeordneten der CDU für unseren Wahlkreis Prof. Dr. Matthias Hiller aus Nürtingen begrüßen.
Im Ergebnis der Podiumsrunde konnte festgehalten werden, dass sich die fünf Teilnehmer unisono darüber einig waren, dass sich die Politik viel zu sehr mit technischen Vorgaben beschäftigt und in Dinge einmischt, von der sie weder eine Ahnung hat, noch sich sonst wie positiv hervortut. Die Ingenieure der Autoindustrie sowie der Zulieferfirmen wüssten selbst viel besser, auf was es ankommen würde und man dürfe ihnen nicht vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen und auf was sie sich zu konzentrieren hätten. Der anhaltende Applaus der Besucher war ein eindeutiges Zeichen dafür, dass ihnen das Podium aus der Seele gesprochen hatte.
Pünktlich nach der Kirche ging es dann am Sonntag um kurz nach 10 an den Start zum ersten Lauf vom diesjährigen Bergpreis. Die beiden Rennfahrerlegenden Prinz Leopold auf einem BMW, angetrieben mit E-Fuel, sowie Bernd Schneider auf seinem AMG-Tourenwagen waren selbstredend auch am Start und waren im Laufe des Tages in ihren Fahrerpausen ebenso begehrte Autogrammeschreiber wie auch der aus Funk und Fernsehen bekannte Tübinger Schlagersänger Dieter-Thomas Kuhn, der ebenfalls im Fahrerfeld war. Von der Politik durfte ich im Pace Car nacheinander mitnehmen unseren Landrat Marcel Musolf, der gleich vier Mal mitgefahren war, sowie auf zwei Bergfahrten unseren CDU-Landesvorsitzenden/Fraktionsvorsitzenden im Landtag sowie Spitzenkandidaten für die Landtagswahl und auf den Ministerpräsidentenposten Manuel Hagel. Am Nachmittag nahmen dann für ebenfalls vier Fahrten unsere Bauministerin aus Stuttgart Nicole Razavi und MdB Matthias Hiller bei mir im Auto gemeinsam auf der Rückbank Platz.
Wer nächstes Jahr ebenfalls wieder am Start sein möchte, sind Prinz Leopold von Bayern, Mister DTM Bernd Schneider. Unseren Landrat Marcel Musolf habe ich ohnehin gleich wieder verpflichtet zur Teilnahme im nächsten September. Ebenfalls unsere Bauministerin aus Stuttgart. Ob es Manuel Hagel im nächsten Jahr, sollte er neuer Ministerpräsident werden, tatsächlich möglich sein wird, den Bergpreis in seinem künftigen Kalender unterzubringen, dass muss natürlich abgewartet werden. Gerne kommen würde er auf jeden Fall, wie er mir versichert hat.
Wie dem auch sei, ich habe Alle miteinander persönlich wieder eingeladen zum Eselhock mit Bergpreis am 5./.6. September 2026.
Und nun ganz zum Schluss noch persönlichen und der Dank der Veranstalter an Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Sie das Wochenende, auf welche Art und Weise auch immer, unterstützt haben. Insbesondere die Anwohner um den Festplatz herum sowie entlang der Fahrstrecke haben am Wochenende sicherlich einiges aushalten müssen, ohne dass Sie deshalb auf die Barrikaden gegangen sind. Aber auch ein Dank an die Haus- und Grundstücksbesitzer, denen insbesondere am Sonntag auch mal der Hof, die Garage oder das Grundstück zugeparkt wurden, für ihr Verständnis zu dem Ausnahmezustand.
Mit herzlichen Grüßen aus dem Rathaus
Ihr
Matthias Bäcker
Bürgermeister





