Hauptbereich
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Bundesregierung hat vor wenigen Wochen ein neues Förderprogramm „Schwimmbadsanierungen“ aufgelegt, zu dem wir uns mit unserem Höhenfreibad anmelden werden. Bis Mitte Juni müssen die Förderanträge in Berlin vorgelegt werden. Deshalb hat der Gemeinderat am Dienstag einstimmig beschlossen, dass wir mit der „großen Lösung“ dort aufschlagen möchten, um im Idealfall den größtmöglichen Zuschuss aus Berlin für die Sanierung unserer Anlage erhalten zu können.
Im Sommer 2025 hatten wir das Ing.-Büro Fritz-Planung aus Bad Urach beauftragt, in die Vorplanung einzusteigen. Verschiedene Varianten wurden ausgearbeitet. Aufgrund der Vorberatungen im Bauausschuss und der Projektgruppe Freibad ist der Gemeinderat nun der dortigen Empfehlung gefolgt, wonach das derzeitige alte Folienbecken ersetzt werden soll durch ein modernes Edelstahlbecken. Die vorhandene Technik ist ja ebenfalls schon länger mehr als museumsreif und so eigentlich gar nicht mehr tragbar. Auch diese soll komplett erneuert werden in einem neuen Technikgebäude das zwischen dem Becken und dem Kinderbecken seinen Standort bekommen soll. Auf das Dach sollen Sonnenkollektoren kommen, um das Kinderbecken zu beheizen. Die Gesamtkosten für diese reine Schwimmbadanlage sind mit 5,5 Mio. € geschätzt.
Das Becken ist aus dem Jahr 1939, das Gebäude ebenfalls, das dann 1965 um den Kiosk erweitert wurde. Die Zeitangaben zeigen, dass damit auch das Gebäude samt Kiosk längst nicht mehr zeitgemäß sind und ebenfalls auf einen neuen technischen Stand gebracht werden müssen. Deshalb sollen in den Sanitärbereichen ebenso Verbesserungen vorgenommen werden, wie auch die Räumlichkeiten für den Kioskbetrieb auf den Stand der gesetzlichen Bestimmungen zu bringen sind. Ergänzend ist ein personalunabhängiger Einlassbetrieb in Form von Drehkreuzen vorgesehen, um damit die Betriebskosten senken zu können. Die Kosten für die Arbeiten am Gebäude sind mit 1,0 Mio. € angesetzt.
Wir gehen also mit 6,5 Mio. € ins Rennen um die Fördergelder aus Berlin, deshalb ist der Beschluss am Dienstag in keinster Weise schon als Baubeschluss zu sehen. Erst wenn über unsere Förderanträge entschieden ist, kann vom Gemeinderat beschlossen werden, ob diese große Lösung tatsächlich auch leistbar ist oder der Rotstift angesetzt werden muss.
Ganz unabhängig davon werden wir noch vor den Sommerferien zum Höhenfreibad zu einer Bürgerversammlung in die Stadthalle einladen. So hatten wir es in der Gemeinderatssitzung im März beschlossen und werden dies auch einhalten. In dieser Versammlung werden wir Ihnen die jetzt abgesegnete Vorplanung vorstellen.
Einen weiteren Schwerpunkt der Sitzung am Dienstag bildeten Auftragsvergaben für die Bauarbeiten am Kindergarten Halde. So wurden die Bodenbelags-, Fliesen-, Trockenbau-, Maler-, Sonnenschutz- sowie Wärmedämmverbundsystemarbeiten vergeben. Nach den vorausgegangenen Ausschreibungen blieb erfreulich festzuhalten, dass wir uns bei dem Projekt unverändert im Zeitplan, aber auch im Kostenrahmen bewegen, was uns hoffentlich auch bis zum Abschluss der Arbeiten so begleiten wird.
Mit herzlichen Grüßen aus dem Rathaus
Ihr
Matthias Bäcker
Bürgermeister






