Kurzportrait: Stadt Neuffen

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Kurzportrait

Vortext

Historischer Stadtkern

Dem Besucher fällt heutzutage zuallererst der historische Stadtkern Neuffens auf, der in seinem mittelalterlichen Gefüge erhalten geblieben ist. Vom Neuffener Wahrzeichen, der Burgruine Hohenneuffen, ist die Altstadt als Rundling, in dessen Mitte Rathaus, Martinskirche, Kelter und Kelterplatz dominieren, auch heute noch besonders gut zu erkennen.

Hauptbereich

Mit erheblichem finanziellem Aufwand haben die Neuffener ihr historisches Zentrum in drei Stadtsanierungsprogrammen in den Jahren 1978 bis 2017 saniert. Heute lädt ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich zum Einkaufen, Bummeln und Verweilen ein. Möglich machte dies erst der Bau der Stadtkernumfahrung in den Jahren 2001 und 2002, die für den Stadtkern eine erhebliche Verkehrsentlastung bedeutete und Raum zur Neugestaltung schuf.

Intaktes Vereinsleben - Intakte Infrastruktur

Neuffen besitzt ein intaktes Vereinsleben mit über 40 Vereinen, die eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bieten. Den Vereinen stehen mit dem Sport- und Freizeitgelände Spadelsberg, den Turnhallen am Schulzentrum und weiteren Räumlichkeiten optimale Bedingungen zur Verfügung.

Das Schulzentrum beherbergt die Werkrealschule und die Realschule. Die Grundschule ist in einem eigenen Gebäude im Unteren Graben untergebracht. Zur Infrastruktur in Neuffen gehören auch die insgesamt sechs Kindergärten, die Betreuung für Grundschüler, das Freibad und die Stadthalle sowie das Bürgerhaus im Stadtteil Kappishäusern. Die Stadtbücherei und das Stadtmuseum sind im aufwändig restaurierten „Großen Haus“, erbaut im Jahre 1364, untergebracht.

Vom Weinbau geprägt

Über Jahrhunderte wurde Neuffen vom Weinbau geprägt. Auch heute noch wachsen in guter Lage am Fuße der Burgruine die Trauben, aus denen der weit über das Täle hinaus bekannte „Täleswein” gekeltert wird. Diese Tradition wissen die Neuffener auch zu feiern. Jedes Jahr trifft man sich am 1. Wochenende im September auf dem Kelterplatz beim Eselhock, um das eine oder andere Viertele zu schlotzen. Die zweithöchste Weinberglage des Landes Baden-Württemberg findet sich im Ortsteil Kappishäusern. Auf einer Höhe von 560 m ü. NN wird auch heute noch der beliebte Rebensaft angebaut.

Kappishäusern

Kappishäusern wurde im Zuge der Gemeindegebietsreform im Jahre 1972 nach Neuffen eingemeindet. Im reizvoll am Südwesthang des Jusi gelegenen Ortsteil sind wegen seiner naturnahen, ruhigen Lage in den vergangenen Jahren viele junge Familien heimisch geworden. Das früher in zwei Weiler geteilte Dorf ist in der Mitte durch die Michaelskirche, das Bürgerhaus und das Evangelische Gemeindehaus verbunden.

Am Ende des Neuffener Tals gelegen, verdankt Neuffen der „Tälesbahn” seine gute Anbindung an den ÖPNV und damit an den Ballungsraum Stuttgart. Zu Recht bezeichnen die Neuffener ihre Heimat als „die lebendige Kleinstadt mit historischem Erbe“.