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Amtsblatt lesen: Stadt Neuffen

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3. Info-Brief des Bürgermeisters im November 2023

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Als die Waffen im Mai 1945 in Deutschland und Europa schwiegen, war die Hoffnung groß, dass dies ein langes Schweigen werden würde. Und tatsächlich: Zu einem Krieg in Deutschland ist es seitdem nicht mehr gekommen.

Das liegt auch daran, dass die Deutschen die Verbrechen ihrer Geschichte anerkannt haben und ihre europäischen Nachbarn dazu bereit waren, Schritte der Verständigung und der Versöhnung zu gehen. Der wichtigste Schritt nur wenige Jahre nach Kriegsende war die Integration des ehemaligen Kriegsgegners Deutschland in die Europäische Gemeinschaft, das bis heute erfolgreichste Friedensprojekt in Europa.

Kern dieses Friedensprojektes ist die deutsch-französische Versöhnung, deren Grundbaustein, der Élysée-Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich, in diesem Jahr 60 Jahre alt geworden ist. Er ist damit älter als jede Friedensperiode zwischen den Angehörigen dieser beiden Nationen in den letzten Jahrhunderten. Ein wichtiges Element der Verständigung zwischen den früheren Erbfeinden war die Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks. Unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern“ bringt der Volksbund bereits seit 1953 junge Menschen zur gemeinschaftlichen Gräberpflege und zum Austausch in Europa zusammen. Heute gehören internationale Austauschprogramme, die binationalen Jugendwerke und internationale Reisen ohne Visa zu den Selbstverständlichkeiten in Europa. Der Begriff „Erbfeindschaft“ wirkt wie ein kurioser Eintrag in einem Geschichtslexikon. Wenn wir uns fragen, was ein guter Frieden ist, können wir mit Blick auf die lange Epoche des Friedens und des offenen Austausches in unserem Land sagen: Ein guter Frieden ist ein solcher, der lange hält. Doch es braucht mehr als die Abwesenheit von Krieg, um in Frieden zu leben. Die Durchsetzung von Rechtsstaatlichkeit ist eine elementare Voraussetzung für ein friedliches Miteinander.

Mit Trauer, aber auch mit Empörung, blicken wir auf den Krieg in der Ukraine. Dort führt der russische Angriff, der nun schon eineinhalb Jahre andauert, zu entsetzlichem Leid. Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer mussten bisher schon ihre Wohnorte verlassen, viele sogar aus ihrem Heimatland fliehen. Die Daheimgebliebenen müssen täglich um ihr Leben und den Verbleib ihrer Liebsten fürchten – aufgrund von Angriffen aus der Luft, direkten Kampfhandlungen am Boden und des Terrors der russischen Besatzer. In den russisch besetzten Gebieten der Süd- und Ostukraine bleiben ihnen grundlegende Menschenrechte verwehrt.

Unvorstellbar scheint, dass es in naher Zukunft wieder ein friedliches und vertrauensvolles Miteinander zwischen Ukrainern und Russen geben kann. Unvorstellbar auch deshalb, weil die russische Regierung hierfür zuerst erkennen müsste, dass ihr Angriff einen eklatanten Bruch des Völkerrechts darstellt. Als europäische Zivilgesellschaft ist es unsere Aufgabe, weiterhin die Solidarität mit der Ukraine zu leben. Am Volkstrauertag, an dem wir aller Opfer von Gewalt und Kriegen auf der gesamten Welt gedenken, heißt das auch, die Ukrainerinnen und Ukrainer in ihrer Trauer nicht allein zu lassen, sondern an ihrer Seite zu stehen. Auf der individuellen Ebene ist Leid nie relativ, sondern immer absolut. Wir trauern daher gleichermaßen um jeden und jede Einzelne. Damit verdeutlichen wir auch, dass der gewaltsame Tod eines Menschen immer etwas Endgültiges hat und niemals reversibel ist. Gleichwohl hat er eine Bedeutung für die Nachwelt.

Für uns Deutsche bedeutet es, dass unser Totengedenken mit Bezug zu den Weltkriegen eine Mahnung ist. Die Toten – der vergangenen wie der aktuellen Kriege – zeigen uns, wie fragil der europäische Frieden ist und wie wichtig es ist, sich aktiv gemeinsam für den Frieden zu engagieren, Vorurteile abzubauen und freiheitliche und menschenwürdige Lebensbedingungen dort zu erkämpfen, wo es sie nicht gibt, und sie dort zu verteidigen, wo sie angegriffen werden.

Matthias Bäcker                                                                   Annemarie Schur

Bürgermeister                                                                      Ortsvorsteherin